Nutzerbefragung 2013

Nutzerbefragung 2013 - Ein erfreuliches Feedback

Fühlen sich unsere Bewohner in ihrer Wohngruppe wohl? Haben die Besucher der Tagesförderstätten das Gefühl, bestmöglich gefördert zu werden? Sind die Klienten der ‚Ambulanten Wohnformen‘ mit der Terminabsprache zufrieden?

Diese zentralen Fragen stellt sich die GFB gGmbH als einer der führenden Anbieter der Behindertenhilfe im Westerwald natürlich regelmäßig. Um diese für sich beantworten zu können und um Vorschläge oder konstruktive Kritik herauszufinden, wird in einem Rhythmus von zwei Jahren eine Befragung aller Nutzer der verschiedenen Einrichtungen durchgeführt.

In diesem Jahr war es wieder soweit. 116 Bogen wurden verschickt. Mit einem Rücklauf von 43 % ist die Befragung sehr aussagekräftig, allerdings nur für die ‚Stationären Wohnformen‘ (46 %) und die Tagesförderstätten (50 %). Der Gesamtüberblick zeigt hier durchweg ein positives Bild aller fünf Einrichtungen.

Von den Klienten der ambulanten Angebote war der Rücklauf leider deutlich geringer. Hier gilt es für die nächste Befragung herauszufinden, wie auch hier ein höheres Interesse zum Ausfüllen der Befragungsbogen gewährleistet werden kann.

 

Die Bewohner der ‚Stationären Wohnformen‘ geben durch sämtliche Fragen hindurch ein zufriedenes Feedback.

Zu der pädagogischen Förderung, der Tagesstruktur und der Freizeitgestaltung äußern sich die meisten positiv. Einziges Manko ist für einige Bewohner der ‚Alten Gendarmerie‘ in Rennerod das Thema ‚Erreichbarkeit der Innenstadt‘. Hier laufen jedoch bereits Überlegungen, wie die Bewohner, die nicht mehr so mobil sind, noch besser am sozialen Leben teilnehmen können.

Diagramm Stationaere Wohnformen

Erstmals wurden in diesem Jahr die pflegerischen Leistungen abgefragt. Auch hier sind alle Beteiligten zufrieden, wünschen sich jedoch mehr Mitspracherecht, welcher Mitarbeiter jeweils die pflegerische Versorgung durchführt. Hier sind die Mitarbeiter jedoch an strenge gesetzliche Vorgaben gebunden.

Beim Thema ‚Wäscheversorgung‘ besteht bei einzelnen Bewohnern Optimierungsbedarf, ebenso wie beim Mitspracherecht bei der Gestaltung der Speisepläne. Hier werden seitens der Einrichtungsleitungen Gespräche geführt, um eine bessere Zufriedenheit zu erreichen.

Unter Punkt 8 wurde neben der Informationsweitergabe und Zufriedenheit mit den externen Anbietern auch das Thema ‚Sollen die Mitarbeiter ein Namensschild tragen?‘ abgefragt.

54 % aller Bewohner fanden diese Idee gut, 23 % äußerten sich eher kritisch; genau so viele haben sich hier ihrer Stimme enthalten.

Sehr erfreulich und der durchgängige Tenor der Befragung sind die letzten Fragen unter Punkt 8: 100 % unserer Bewohner fühlen sich wohl in ihrer Einrichtung. Die Mitarbeiter haben genügend Zeit für jeden Einzelnen, die Häuser sind gut ausgestattet. Dies führt dazu, dass 88 % die GFB gGmbH weiterempfehlen würden. Ein Ergebnis, das für sich spricht!

 

Ein sehr gutes Bild gibt auch die Befragung der Besucher der Tagesförderstätten ab. Wie Sie auf der Grafik sehen, gibt es kaum negative Äußerungen.

Mit der pädagogischen Förderung und dem Umfeld sind tatsächlich alle der 20 Befragten zufrieden, nur wenige Enthaltungen bzgl. der Frage nach den Hilfsmitteln bestätigen dieses Bild.

Bei den hauswirtschaftlichen Leistungen wird, genau wie bei den ‚Stationären Wohnformen‘, ein größeres Mitspracherecht bei der Gestaltung des Speiseplans gefordert. Mehr Mitspracherecht wird auch bei der pflegerischen Versorgung gewünscht, jedoch sind die Mitarbeiter auch in diesem Betreuungsfeld an strenge gesetzliche Vorgaben gebunden.

Diagramm TAF

Auch für die Besucher der Tagesförderstätten wurde in Frage 5 die Frage nach Namensschildern, die die Mitarbeiter tragen sollen, gestellt. Hier sprechen sich 35 % dafür aus, nur 10 % sind dagegen, jedoch enthalten sich mit 11 Stimmen 55 % der Befragten. Höchst erfreulich fällt das weitere Bild des Punktes ‚Allgemeines‘ aus. Neben der positiven Bewertung der externen Dienstleister und der Informationsweitergabe antworten 17 von 20  Nutzern, dass sie sich sehr wohl fühlen. Außerdem würden 100 % die Einrichtungen weiterempfehlen. Ein sehr schönes Feedback für alle engagierten Mitarbeiter und die Geschäftsleitung!

 

Für die ‚Ambulanten Wohnformen‘ fällt eine Auswertung aufgrund der niedrigen Teilnahme leider nur wenig aussagekräftig aus. Auch hier lässt sich anhand der grafischen Ausarbeitung jedoch ein äußerst ansprechendes Bild darstellen.

Diagramm Ambulante Wohnformen

Die teilnehmenden Klienten äußern sich in der Hauptsache positiv, wünschen sich jedoch ab und an eine flexiblere Zeiteinteilung durch die jeweilige Betreuungsperson bzw. mehr Mitbestimmung hinsichtlich der Termine. Das Thema ‚Namensschilder‘ beantworten die Teilnehmer sehr unterschiedlich: drei sind dafür, einer mit einem Smiley, einer sogar mit zwei Smileys dagegen. Für eine Weiterempfehlung sprechen sich hingegen alle fünf Klienten aus.

Zusammenfassend bleibt zu sagen: Vielen Dank an alle, die sich die Zeit genommen haben, um der GFB gGmbH durch das Ausfüllen der doch sehr ausführlichen Befragungsbögen eine Rückmeldung zu geben. Wir als Mitarbeiter freuen uns sehr über das durchweg positive Bild und werden selbstverständlich an den von Ihnen geäußerten Kritikpunkten arbeiten. Durch viele schriftlich verfasste Kommentare in den freien Feldern haben die Mitarbeiter konkrete Themen, mit denen sie sich in der Nachbereitung zu dieser Befragung konstruktiv befassen werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Sandra Wolf | Vertretung der
Qualitätsmanagementbeaufragten
 

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