Marte-Meo-Konzept

Eine neunzehnköpfige Teilnehmerrunde  - davon neun pädagogische und pflegerische Fachkräfte der GFB -traf sich am 19. September zum Tagesseminar „Wie kann ich wissen, was sie brauchen? - Schmerzerfassung nach dem Marte Meo-Konzept bei Menschen mit Beeinträchtigungen“ im Rosa Flesch-Tagungszentrum in  Waldbreitbach.

Gruppenfoto vor dem Tagungshaus

Dozentin Dr. Ursula Becker (Ärztin für Allgemein – und Palliativmedizin, systemische Familientherapeutin und Marteo Meo-Supervisorin) führte Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf abwechslungsreiche und informative Weise an die Thematik heran. In Rollenspielen und Gruppenarbeiten wurden das Erkennen indirekter Schmerzzeichen, die Anwendung des Schmerzerfassungsprotokolls BESD sowie das Erkennen des eigenen intuitiven unterstützenden Verhaltens im Umgang mit beeinträchtigten Menschen vermittelt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten sich am Ende positiv über den gelungenen und bereichernden Seminartag.

Teilnehmerrunde

Aus dem Anmeldungsflyer:

Menschen mit Beeinträchtigungen haben die gleichen Bedürfnisse und Wünsche wie Menschen ohne Beeinträchtigungen. Im Gegensatz zu uns können sie diese aber oft nur schwer, gar nicht oder für uns nicht verständlich ausdrücken.

Das Marte Meo-Konzept basiert auf dem Ansatz der Entwicklungsunterstützung und gibt Antworten auf die Frage, wie es gelingt, Signale von Menschen mit eingeschränkten Fähigkeiten zu erkennen und sie bestmöglich in der Entwicklung und im Ausdruck ihrer Fähigkeiten und Bedürfnisse zu unterstützen. Es setzt bei alltäglichen Situationen an, macht intuitives hilfreiches Verhalten sichtbar und ist damit sehr praxis- und handlungsorientiert.

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